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ABIT e.POS News

Meerbusch, 01. Juli 2005

SCHUFA BusinessLine & neuer Bereich e.Monitoring

Sehr geehrte Nutzer von ABIT e.POS,
mit Wirkung vom 01. Juli 2005 gibt es in ABIT e.POS eine Reihe von neuen Services und Anpassungen über die wir Sie mit dieser Information in Kenntnis setzen wollen.

  • SCHUFA BusinessLine (SBL)
  • Neuer Anwendungsbereich e.Monitoring
  • Weitere Informationen

SCHUFA BusinessLine (SBL)

Am 01. Juli 2005 startet die SCHUFA offiziell mit einer neuen strategischen Produktlinie zur Einschätzung gewerblicher Kreditnehmer und eröffnet somit neue Perspektiven für das Geschäft mit gewerblichen Kunden. Banken erhalten über die SCHUFA BusinessLine Informationen zur optimierten Einschätzung der Kreditwürdigkeit von kleinen Unternehmen. Händlern wird es mit dieser Produktlinie ermöglicht, eine höhere Anzahl von gewerblichen Kunden schnell und unkompliziert auf Rechnung zu beliefern.

Zeitgleich mit dem Start bei der SCHUFA wird diese Produktlinie auch über ABIT e.POS nutzbar sein.

Die Scoring-Produkte der SCHUFA BusinessLine liefern Informationen und Prognosen zur Kredit- bzw. Ausfallwahrscheinlichkeit von Freiberuflern, Kleingewerbetreibenden und Selbstständigen, also denjenigen Rechtformen, bei denen die Kreditwürdigkeit des Unternehmens direkt und unmittelbar mit der des Unternehmers verbunden ist. Mehr als 80% der Unternehmen in Deutschland gehören zu dieser Gruppe.

Anfrage und Auskunft sind prinzipiell wie in der ConsumerLine aufgebaut. Im Gegensatz zu den Produkten der ConsumerLine bezieht sich der standardmäßig mitgelieferte Score jedoch nicht auf die angefragte Person in der Rolle eines Verbrauchers sondern auf ihn in der Rolle des Unternehmers. Sein gewerbliches Umfeld wird bei der Berechnung des Scores berücksichtigt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wirtschaftsauskünften werden hier keinerlei weitere Informationen zum Unternehmen mitgeteilt und es erfolgt auch keinerlei zusätzliche Recherche.

Nachmeldungen können durch Sie in gleichem Umfang und Preis wie bei der ConsumerLine beauftragt werden. Es erfolgen jedoch lediglich Nachmeldungen zum Personendatensatz selbst (Adresse und Merkmale) jedoch nicht zum BusinessLine-Score.

Die Vertragsgestaltung ist über ABIT e.POS sehr einfach gestaltet. Sind Sie bereits Anwender der SCHUFA ConsumerLine, werden Sie bei erstmaligem Aufruf des Produktes der BusinessLine „gefragt“, ob Sie auch eine Freischaltung für diese Produkte haben möchte. In diesem Zusammenhang werden Ihnen dann auch die für Sie geltenden Preise angezeigt. Wenn Sie die Freischaltung durch Click auf den Button bestätigen, geht über die e.POS-Sachbearbeitung eine Information an die SCHUFA. Sobald die Einrichtung durch die SCHUFA abgeschlossen ist, erhalten Sie über die Sachbearbeitung eine Rückmeldung über die erfolgte Nutzungserweiterung.
Sind Sie noch kein SCHUFA-Anwender, durchlaufen Sie den normalen Registrierungsprozess in ABIT e.POS. Am Ende werden Sie gefragt, ob Sie nur ConsumerLine, nur BusinessLine oder beides nutzen möchte. Die Einrichtung Ihres Kundenprofils bei der SCHUFA erfolgt dann gemäß Ihres Antrages.

Bitte beachten Sie: Umsätze und Auskünfte der SCHUFA ConsumerLine werden völlig getrennt von der BusinessLine abgerechnet. Es findet generell keine wechselseitige Anrechnung auf die jeweiligen Monatspauschalen oder eine sonstige Verrechnung statt.


Neuer Anwendungsbereich e.Monitoring

Neben den bekannten Unteranwendungen e.Bonität, e.Recherche, e.Inkasso, e.Cockpit und e.Rating steht ab dem 01. Juli 2005 eine neue Unteranwendung „e.Monitoring“ zur Verfügung. In diesem Bereich werden verschiedene Services zur Überwachung von Adressen gebündelt.

Alle Monitoring-Services funktionieren nach dem gleichen Grundmuster:
Sie übergeben entweder durch Einzelerfassung oder durch Dateiupload eine beliebige Anzahl von Adressen zur Überwachung an ABIT e.POS. Sobald bei einer oder mehreren dieser Adressen das fragliche Ereignis eintritt, werden Sie automatisch darüber informiert. Die Information über das Ereignis selbst finden Sie im Onlinearchiv von e.Monitoring innerhalb Ihres ABIT e.POS - Zugangs (ähnlich dem Archiv von e.Bonität und e.Recherche).

Vorteile für Sie: Sie werden von der lästigen und oft aus Zeitgründen auch inkonsequent umgesetzten Notwendigkeit der regelmäßigen Informationsbeschaffung befreit und können sich auf Ihre Hauptaufgaben konzentrieren. Darüber hinaus erspart Ihnen das Monitoring erhebliche Kosten z.B. für die tägliche Auswertung des Bundesanzeigers oder anderer Publikationen.

In der ersten Ausbaustufe steht ab Juli eine Insolvenzüberwachung zur Verfügung mit der nicht nur Firmenadressen sondern auch Anschriften von Privatpersonen in ein Monitoring eingeschlossen werden können.

In weiteren Ausbaustufen werden in den kommenden Monaten folgende Arten der Überwachung hinzukommen:

- Überwachung von gewerblichen Adressen gegen bonitätsrelevante Veränderungen, die zeitlich gesehen vor der Insolvenz liegen.
- Überwachung von in Registern eingetragenen Firmen auf Veränderungen dieser Eintragung
- Überwachung von unbekannt verzogenen Schuldnern

Über die konkreten Umsetzungstermine werden wir rechtzeitig informieren.

Wie funktioniert die Insolvenzüberwachung im Bereich e.Monitoring?

Die zur Überwachung hinterlegten Adressen werden täglich gegen eine bundesweite tagaktuelle Datenbank mit allen Verbraucher- und Regelinsolvenzen abgeglichen. Diese Datenbank wird von unserem Solutionpartner SolvenTec betrieben. Zum Monitoring neu eingestellte Adressen werden im ersten Arbeitsschritt aufbereitet und gegen vorhandene Eintragungen in der Datenbank abgeglichen. Die Informationen zu eventuell schon vorhandenen Treffern werden anschließend zurückgeliefert und stehen in Ihrem Archiv zum Abruf zur Verfügung.
Sollte während der Monitoringphase ein Insolvenzverfahren in die Datenbank aufgenommen werden oder bei einem laufenden Verfahren Veränderungen eintreten, werden diese Information in Ihr Archiv übernommen und Sie erhalten per E-Mail darüber eine Benachrichtigung.

Der mögliche Informationsumfang in einem Insolvenzverfahren, setzt sich vereinfacht dargestellt aus folgenden Bereichen zusammen:

  • Verfahrensdaten (Insolvenzgericht, Aktenzeichen, Datum der vorläufigen Verwalterbestellung, Eröffnungsdatum, Abschlussdatum, Abweisungsdatum, Rücknahmedatum, Vollstreckungseinstellung j/n, Sterbedatum des Schuldners, Angaben zur Wohlverhaltensperiode und zur Restschuldbefreiung und vieles andere mehr)
  • Verwalterdaten (Name, Vorname, Titel, Berufsbezeichnung, Adresse, Kommunikationsdaten, Aufgabenkreis des vorläufigen Verwalters, Anzahl der Verfahren dieses Verwalters etc.)
  • Gemeinschuldnerdaten (Name, Anschrift)


Zu einer bestehenden Überwachungsliste können jederzeit weitere Adressen hinzugefügt bzw. bestehende Datensätze gelöscht oder geändert werden. Bezahlt wird von Ihnen immer nur die Dienstleistung der Überwachung. Die Bereitstellung der Trefferinformationen erfolgt kostenfrei. In Abhängigkeit von der Anzahl der in einem Monat zu überwachender Datensätze wird im Rahmen der monatlichen Serviceabrechnung anhand einer Staffel der Preis ermittelt. Maßgeblich ist die Anzahl der Datensätze am Monatsende zzgl. der eventuell in diesem Monat aus der Überwachung genommenen Datensätze.


Weitere Informationen

Die Schnittstelle zu Dun & Bradstreet wird am ersten Juli-Wochenende auf eine neue Technologie umgestellt. In dieser Zeit steht Ihnen der Service nicht zur Verfügung.
In der Oberfläche werden sich für Sie nach der Umstellung so gut wie keine Veränderungen ergeben. Die sichtbarste Neuerung wird die neu geschaffene Möglichkeit sein, sich die Auskünfte auch in anderen Sprachen ausgeben zu lassen. Nach der Identifizierung der gewünschten Firma in der Trefferliste erhalten Sie eine Übersicht, in welchen Sprachen Sie die Auskunft abrufen können. Erst nach dieser Auswahl erfolgt die kostenpflichtige Lieferung der Auskunft.

Am gleichen Wochenende finden auch bei SolvenTec Wartungsarbeiten an der Schnittstelle statt. Von Samstagabend (02.07.) bis voraussichtlich Montagmorgen (04.07.) stehen die Services von SolvenTec nicht zur Verfügung. Wir bitten im Namen von SolvenTec um Ihr Verständnis!

Bitte beachten Sie, dass mit Wirkung vom 01. Juli 2005 durch die neuen Services auch eine erweiterte Preisliste in Kraft getreten ist. Alle vorherigen Preislisten haben damit Ihre Gültigkeit verloren.

eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V hat ABIT e.POS im Wettbewerb "eco Award für ASP & Online Services" mit dem 1. Platz in der Kategorie "Business to Business" ausgezeichnet.
Wir freuen uns über diese Anerkennung! Sie wird für uns Ansporn sein, weitere innovative Lösungen zu entwickeln und damit das Portal für Sie noch wertvoller zu machen.


Ihr ABIT e.POS Team


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